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In Zeiten von Corona

Triftern Pfarrverband am 14.05.2020

Kirchen quer

Liebe Pfarrangehörige

ich hof­fe und wün­sche Ihnen, dass Sie in die­ser beson­de­ren Zeit der Coro­­na-Kri­­se gesund geblie­ben sind oder eine Erkran­kung gut über­stan­den haben und dass die gel­ten­den Ein­schrän­kun­gen Ihnen nicht all­zu sehr Kum­mer berei­ten.
Auch als Pfarr­ge­mein­de haben wir unse­re gemein­sa­men Got­tes­diens­te und kirch­li­che Fei­ern schmerz­lich ver­misst. Doch es gibt Hoff­nungs­zei­chen! Ab dem 4. Mai 2020 sind katho­li­sche Got­tes­diens­te in Bay­ern auch wäh­rend der gel­ten­den Aus­gangs­be­schrän­kun­gen erlaubt.
Dabei müs­sen bestimm­te Regel beach­tet wer­den. Die prak­ti­sche Umset­zung die­ser Bestim­mun­gen in unse­rem Pfarr­ver­band wur­de mit den ver­ant­wort­li­chen Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­den und Kir­chen­pfle­gern bespro­chen und beschlos­sen.
Die wich­tigs­ten Regeln habe ich im Fol­gen­den zu Ihrer Infor­ma­ti­on zusam­men­ge­fasst.
Ich wün­sche Ihnen wei­ter­hin viel Gesund­heit, Gelas­sen­heit im All­tag und Got­tes rei­chen Segen!
Ihr Pfar­rer
Dr. Wal­de­mar Hadulla

Rah­men­be­din­gun­gen zum Ablauf von Got­tes­diens­ten im Pfarr­ver­band Triftern
Die Teil­neh­mer am Got­tes­dienst müs­sen einen Min­dest­ab­stand von min­des­tens 2 m zwi­schen zwei Per­so­nen wah­ren. Aus­ge­nom­men von die­ser Regel sind Per­so­nen, die in einem Haus­halt leben (Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge).
Des­halb wer­den die Sitz­plät­ze in unse­ren Pfarr­kir­chen ent­spre­chend gekenn­zeich­net. Dar­aus ergibt sich aller­dings, dass die Teil­neh­mer­zahl bei den Got­tes­diens­ten beschränkt ist.
In Triftern dür­fen 98 Per­so­nen am Got­tes­dienst teil­neh­men.
In Anzen­kir­chen dür­fen 40 Per­so­nen am Got­tes­dienst teil­neh­men.
In Neu­kir­chen dür­fen 45 Per­so­nen am Got­tes­dienst teil­neh­men.
Dazu zäh­len nicht der Pries­ter, der lit­ur­gi­sche Dienst und die Ord­ner.
Die Teil­nah­me von Per­so­nen mit Fie­ber oder Sym­pto­men einer Atem­wegs­er­kran­kung (respi­ra­to­ri­sche Sym­pto­me jeder Schwe­re), von Per­so­nen, die mit COVID 19 infi­ziert oder an COVID 19 erkrankt sind, ist nicht zuläs­sig. Eben­so dür­fen kei­ne Per­so­nen teil­neh­men, die vom Gesund­heits­amt als Kon­takt­per­son der Kate­go­rie I ein­ge­stuft wur­den oder Kon­takt­per­so­nen der Kate­go­rie II (Kon­takt zu COVID-19-Fall inner­halb der letz­ten 14 Tage mit weni­ger als 15 Minu­ten face-to-face-Kon­­takt).
Wäh­rend des Got­tes­diens­tes haben die Besu­che­rin­nen und Besu­cher Mund-Nasen-Bede­­ckung zu tra­gen, die ledig­lich beim Kom­mu­nion­emp­fang bei­sei­te genom­men wer­den kann.
Am Ein­gang wird ein Hand­des­in­fek­ti­ons­mit­tel­spen­der auf­ge­stellt, der von den Teil­neh­mern vor dem Got­tes­dienst gebraucht wer­den muss.
Die Ein­gangs­tür der Kir­che ist geöff­net, damit nie­mand beim Ein­tre­ten Tür­grif­fe anfas­sen muss. Beim Ein- und Aus­ge­hen ist auf den Min­dest­ab­stand zu ach­ten.
Die Kon­trol­le am Ein­gang stellt sicher, dass die ermit­tel­te Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät ein­ge­hal­ten wird und erfolgt durch geeig­ne­te Person(en) als Ordner/​in (Ehren­amt­li­che aus der Pfar­rei oder älte­re Ministranten/​innen), die kei­ner Risi­ko­grup­pe ange­hö­ren darf und Mund- Nasen-Bede­­ckung tra­gen muss. Der/​die Ord­ner kon­trol­lie­ren unter Ein­hal­tung der Abstands­re­geln, dass die vor­han­de­ne Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät nicht über­schrit­ten wird und die Gottesdienstbesucher/​innen Mund-Nase-Bede­­ckung tra­gen. Zu jedem Zeit­punkt des Got­tes­diens­tes sind die Abstands­re­geln zwi­schen den Anwe­sen­den, auch bei den­je­ni­gen, die einen lit­ur­gi­schen Dienst aus­üben, ein­zu­hal­ten.
Von einer all­ge­mei­nen Pflicht, im Got­tes­dienst Mund­schutz zu tra­gen sind jene ent­bun­den, die gera­de spre­chen (Gebe­te, Vor­trag Lesung/​Antwortpsalm/​Evangelium).
Der Frie­dens­gruß durch Hand­rei­chung oder Umar­mung unter­bleibt. Das ist bereits vor dem Got­tes­dienst anzu­sa­gen.
Die Kelch­kom­mu­ni­on emp­fängt aus­schließ­lich der Pries­ter. Für die Gläu­bi­gen ist nur die Hand­kom­mu­ni­on mög­lich, Mund­kom­mu­ni­on ist unter­sagt.

Kom­mu­nion­aus­tei­lung:
Der Pries­ter (Diakon/​Kommunionhelfer) des­in­fi­ziert sich die Hän­de und legt Mund-Nase-Bede­­ckung und Hand­schu­he an. Erst dann deckt er das Gefäß mit der Hei­li­gen Kom­mu­ni­on für die Gemein­de ab und geht zum Ort der Kommunionspendung 

Ver­las­sen der Kir­che:
Nach dem Ende des Got­tes­diens­tes ver­las­sen die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer die Kir­che rei­hen­wei­se geord­net unter Ein­hal­tung der Abstands­re­geln bei der vor­her fest­ge­leg­ten Aus­gangs­tür, die wäh­rend des Ver­las­sens der Kir­che geöff­net bleibt, damit nie­mand beim Ver­las­sen der Kir­che einen Tür­griff anfas­sen muss. Die Gläu­bi­gen dür­fen vor der Kir­che kei­ne Ansamm­lun­gen bil­den.

Fili­al­kir­chen Lengs­ham und Gschaid:
Die Ver­ant­wort­li­chen der Pfar­rei Triftern haben ent­schie­den, bis auf wei­te­res kei­ne Got­tes­diens­te in den Fili­al­kir­chen Lengs­ham und Gschaid statt­fin­den zu las­sen. Dafür wird an dem ent­spre­chen­den Ter­min am Frei­tag ein Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che in Triftern gefei­ert. Die Gläu­bi­gen aus den Ort­schaf­ten Lengs­ham und Gschaid sind zur Teil­nah­me an die­sen Got­tes­diens­ten herz­lich eingeladen.

Ande­re Got­tes­diens­te und Lit­ur­gi­sche Fei­er­lich­kei­ten:
Für lit­ur­gi­sche Fei­ern im Frei­en (z. B. Mai­an­dach­ten, …) beträgt die Höchst­teil­neh­mer­zahl 50 Per­so­nen und ein grund­sätz­li­cher Min­dest­ab­stand von 1,5 m.
Alle ande­ren Kri­te­ri­en gel­ten ana­log der Fei­er von Got­tes­diens­ten in Gebäu­den gemäß dem Schutz­kon­zept der baye­ri­schen (Erz-)Diözesen.